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May 19th
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Wieskirche

Die Wieskirche - Wallfahrtskirche “Zum gegeißelten Heiland auf der Wies” – ist seit 1984 Teil des bayerischen Weltkulturerbes der UNESCO und das Herzstück des Pfaffenwinkels in Oberbayern.

Wieskirche im PfaffenwinkelDie Wieskiche wurde in den Jahren 1745 bis 1754 von den Brüdern Johann Baptist und Dominikus Zimmermann im sog. Pfaffenwinkel mitten auf einer grünen Wiese erbaut. Die Kirche befindet sich an den südlichen Enden des Fünfseenlands mit Ammersee und Starnberger See und ist einer Statue geweiht, die im Jahre 1730 von Pater Magnus Straub und Bruder Lukas Schweiger im nahegelegenen Kloster Steingaden angefertigt wurde.
 Die von den Padres Straub und Schweiger angefertigte Statue war nur wenige Male Bestandteil einer Karfreitagsprozession in den Jahren 1732 bis 1734. Danach verschwand sie zunächst wieder in der Kleiderkammer eines Klostertheaters. Erst im Jahre 1738 tauchte sie wieder auf, nachdem die Wißbäuerin Maira Lori die Figur aus ihrer Versenkung geholt hatte. Nach der Legende sollen am 14. Juni 1738 während eines Abendgebets einige Tränen aus den Augen der Statue des „Gegeißelten Heilands“ geflossen sein. Dieses kleine Wunder und die anschließenden Wallfahrten zum Bildnis des gegeißelten Heilands veranlassten den Abt des Klosters Steingaden zum Bau der prächtigen Wallfahrtskirche auf der Wies, mit deren Erbauung die beiden Brüder Johann Baptist und Dominikus Zimmermann beauftragt wurden.

Deckenfresko der Wieskirche

Die Wieskirche bezaubert Wallfahrer und Besucher nicht nur durch ihre außergewöhnliche Lage inmitten einer herrlichen Voralpenlandschaft mit Panoramasicht auf die Bayerischen Alpen, sondern auch durch ihre wunderschöne Innendekoration im schönsten Rokokko-Stil. Jeder Besucher ist beim ersten Besuch einfach überwältig von dem hellen Licht, das die Kirche durchströmt und das Gold noch imposanter strahlen lässt. Der erste Blick fällt auf den Altar der Wieskirche, der durch Säulen mit Figuren der Evangelisten und Propheten eingefasst ist. Das Gnadenbild des Gegeißelten Heilands ist zentral über dem Altar angebracht, darüber das Hochaltarbild vom Münchner Hofmaler Balthasar August Albrecht mit dem Jesuskind im Kreise seiner Familie. Ebenso beeindruckend ist das Deckenfresko von Jahann Baptist Zimmermenn im Chorraum, das aufgrund der Intensität seiner Farben als eines der schönsten barocken Deckenfresken überhaupt gilt.


 

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